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Glückspielsucht

Veröffentlicht: April - 13 - 2011

Der Weg in die Sucht und in den Ruin
Einmal Lotto spielen oder doch eher eine Wette mal eingehen, das gilt nicht unbedingt gleich als Spielsucht. Allerdings hängt es auch immer von der Person selbst ab, wie anfällig man für eine Spielleidenschaft ist, damit aus einem harmlosen Beginn dann eine Glücksspielsucht werden kann.

Beginn eines Leidensweges
Es fängt völlig harmlos an und die Betroffeneren haben auch rein äußerlich keine Auffälligkeiten. Über einen bestimmten Zeitraum können Spielsucht und ihre Folgen auch gegenüber anderen verborgen gehalten werden. Oft wird zu spät erkannt, dass der Spielsüchtige sowohl körperlich und mental aber auch finanziell nicht nur angeschlagen ist, sondern in vielen Fällen bereits völlig abgestützt ist. Neben apathischen Verhalten selbst sehr nahen Bekannten steht dies oft in Begleitung mit einem finanziellen Ruin.

Denn die Finanzlöcher, die durch Glücksspiel entstanden sind, werden im Regelfall durch dubiose Methoden versucht zu stopfen, was jedoch auch nur eine Zeit gut gehen kann. Da sich oft eine Spielsucht recht lange verheimlichen lässt, ist auch immer schwierig rechtzeitig eine Selbsteinsicht zu bekommen, oder dass Bekannte und Verwandte helfen können. Hilfe wird oft erst angeboten, wenn es bereits schon recht spät ist. Denn es benötigt schon einige zeit, bis aus dem Spaßfaktor zum Spiel ein Problemfaktor sich entwickelt. Wer da nicht sehr stark in seiner Mentalität aufgestellt ist, kommt oft aus eigener Kraft nicht mehr aus diesem Sumpf heraus.

Die Sucht in ihren Folgen
Von einer Sucht will eigentlich kaum einer Reden. Besonders anfänglich ist es ja keine Sucht, sondern gewinne werden mitgenommen und verhelfen den Suchtgefährdeten zu fragwürdigen Erfolgserlebnissen. Jedoch wird die Messlatte für Erfolge von einem Selbst immer höher gelegt, und man kann sich darüber so schön von Sorgen und anderen Nöten ablenken. Zumindest meinen das viele der Betroffenen. Neben der Gewohnheit, die nach recht kurzer zeit einsetzt, steigt auch die Risikobereitschaft stark an. Im Laufe der Zeit werden alltägliche Prozesse ausgeblendet, und man ignoriert zusehends private Belange bis zum beruflichen Versagen können nun völlig neue Problemfelder sich aufmachen.

Von seinem sonst eventuell vorhandenen sozialen Kontakten geht der Betroffene auf Abstand und es dauert oft nicht lange, bis ein Zwang zur Geldbeschaffung entsteht. Denn die Gewinne kommen nicht wie gewünscht und die Einsätze steigen. Der ganze Prozess bekommt immer mehr eine Form der Eigendynamik, was einerseits der Betroffene nicht wahr haben möchte und gleichzeitig ihn immer mehr in Schwierigkeiten bringt. Der gesamte Prozess steigert sich bis in eine krankhafte Abhängigkeit, die dann keiner mehr unter Kontrolle hat.

Familiäre und professionelle Hilfe sind wichtig
Auch wenn sich die meisten Angehörigen und Freunde davor scheuen bei einem Suchtgefährdeten einzugreifen, sollte nichts unterlassen werden ihm Hilfe zu kommen zu lassen. Am wenigsten benötigen Betroffene Mitleid oder Vorwürfe. Gezielte darauf eingehen auf die bestehenden Probleme hilft mehr. Im Zweifelsfall sollte man professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, um sich selbst oder eben den Angehörigen rechtzeitig noch helfen zu können, bevor alles an den Baum gefahren wurde.